Ist Kampfsport für Kinder geeignet?

Kampfsport

Kinder lieben Kampfsport!

Deswegen stellt sich vielen Eltern irgendwann die Frage, ob sie ihrem Kind erlauben sollten, eine Kampfsportart zu lernen. Angesichts der zunehmenden Gewaltbereitschaft von Jugendlichen in der heutigen Gesellschaft ist die Antwort darauf nicht leicht. Und die Angst, dass ihr Kind dabei nur lernt, sich im Schulhof zu prügeln, statt sich zu verteidigen, spielt eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung.

Eltern sollten versuchen, ihre Kinder zur Bewegung anzuregen. Sport ist gesund: Das gilt nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder. Aber gerade Kinder, die von Natur aus einen Bewegungsdrang haben, sitzen heutzutage stundenlang am PC oder an anderen Massenmedien. Dies kann zu Krankheiten, Haltungsschäden und mit der Zeit auch zu psychischen Schäden führen.

Letztendlich sollten die Neigungen des Kindes darüber entscheiden, welchen Sport es ausübt, ob es eine Kampfsportart erlernt oder lieber Fußball oder Basketball spielt.

Das Erlernen einer Kampfsportart

birgt neben der regelmäßigen Bewegung weitere Vorteile, von denen hier nur einige aufgeführt werden können: Durch die erreichte Leistung steigert sich das Selbstbewusstsein der Kinder, was sich natürlich nicht nur auf den Sport selbst, sondern auf das ganz Leben eines Kindes auswirkt.

Jeder Mensch hat Aggressionen in sich, die sich im Tagesverlauf anstauen und irgendwie abgebaut werden müssen. Bei Kindern geschieht dies oft, wenn sie unter sich sind, also im Pausenhof. Hier kann schon ein Blick oder falsches Wort genügen und die Prügelei beginnt. Wenn das Kind einen Kampfsport betreibt, kann es seine Aggressionen kontrolliert abbauen und lernen mit ihnen umzugehen.

Auch der Spaß ist ein Faktor,

Kampfsport für Kinderder für das Erlernen einer Kampfsportart von Kindern spricht. Denn was macht Kindern mehr Spaß also mit Gleichaltrigen Sport zu betreiben. Sie lernen sich dabei kennen, miteinander umzugehen und sich gegenseitig zu respektieren und wachsen mit der Zeit in die Gruppe hinein. Ein wichtiger Faktor für das spätere Leben des Kindes, denn auch im Beruf ist Teamfähigkeit ein wesentliches Kriterium für den Erfolg.

Des Weiteren lernen Kinder, mit Niederlagen umzugehen. Denn das Leben bringt nicht nur Siege, sondern auch Niederlagen. Kinder lernen also, mit Enttäuschungen im Leben umzugehen.

Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter Gewichtsprobleme. Die Gründe dafür wurden oben schon erwähnt: Bewegungsmangel durch das viele Sitzen vor dem PC und anderen Massenmedien. Die Folge sind oft Gewichtsprobleme, die sich nur schwer wieder in den Griff bekommen lassen. Durch die Bewegung beim Kampfsport wird das Gewicht automatisch reguliert.

Weitere Vorteile des Erlernens einer Kampfsportart von Kinder sind

Lernen von Selbstbeherrschung und Disziplin auf spielerische Weise. Geistige und emotionale Kind meditiertGesundheit, bessere Fitness, Besiegen von Ängsten. Eltern fühlen sich sicherer, denn sie wissen, dass ihr Kind sich wehren kann. Kinder finden neue Freunde.

Grundsätzlich gilt, dass in vielen Kampfsport-Vereinen Training für Kinder angeboten wird. Für kleine Kinder empfiehlt sich eine Kampfsportart, deren Techniken spielerisch erlernt werden können. Die meisten der bekannten Kampfsportarten wie etwa Judo, Taekwondo oder Kickboxen bieten Training für Kinder an, wo sie spielerisch in die verschiedenen Techniken eingeführt werden. Meist werden die Kinder in Gruppen nach verschiedenen Altersstufen getrennt.

Die verschiedenen Kampfsportarten unterscheiden sich hauptsächlich in den trainierten Techniken wie Schläge, Tritte, Wurfübungen, Bodenübungen, Fallen, Werfen etc. Eltern müssen sich aber keine Sorgen machen, denn natürlich gibt es immer die entsprechende Schutzausrüstung für die Kinder.

Die bekanntesten Kampfsportarten für Kinder

  • Taekwondo ist eine koreanische Kampfsportart, die sich besonders für Kinder und Jugendliche eignet. Die junge Disziplin bietet eine große Bewegungsvielfalt, was einem Ganzkörpertraining gleichkommt. Durch das spielerische Erlernen wird das Kind an die Grundlagen und Techniken dieser Kampfkunst herangeführt. Taekwondo legt sehr viel Wert auf Schnelligkeit und Dynamik. Außerdem dominieren hier im Vergleich mit anderen Kampfsportarten Fußtechniken.
  • Auch beim Kickboxen können Kinder auf spielerische Art Körperbeherrschung, Konzentration und Selbstdisziplin sowie die verschiedenen Techniken der Kampfsportart lernen. Außerdem erleben Kinder menschliche Werte wie Respekt, Teamgeist und Fairness. Beim Kickboxen steht das Schlagen mit Händen und Füßen im Vordergrund.
  • Beim Judo geht es nicht darum, den Gegner zu verletzen, sondern in erster Linie um Leibesertüchtigung und die Entfaltung der Persönlichkeit. Judo fördert die Feinmotorik, trainiert das Gleichgewicht, die Kinder können beim Judo ihre Kräfte messen und aufgestaute Energie abbauen, ohne sich dabei zu verletzen. Die Techniken beim Judo sind in ein strenges Regelwerk gebunden und lenken Aggressionen und Hyperaktivität in kontrollierte Bewegungsabläufe um.

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